Unschule für Kunst bringt essbare Skulptur hervor

PRESSEMITTEILUNG

Es ist gar kein Kuchen – es ist ein Gedicht!

Wie in der Dresdner „Unschule für Kunst“ an einem neuen Bildungssystem geforscht wird.

Dresden, 15.01.2026 – Ein unkundiger Betrachter, der am vergangenen Donnerstag in die Räume der „Unschule für Kunst“ in der Rudolf-Leonhard-Straße blickte, hätte vermuten können: In der Unschule wird im Unterricht einfach nur Kuchen gegessen.

Doch weit gefehlt. Einer der Künstler wurde vom letzten „Erweiterten Ringgespräch“ – einer zentralen Methode der Unschule – zu einer essbaren Skulptur inspiriert.

Die Früchte eines neuen Bildungssystems

Vorausgegangen war die Frage: „Bildung ist wichtig. Wozu?“. Alle teilnehmenden Künstler hatten die Aufgabe, die Gedanken des Gesprächs künstlerisch umzusetzen. Eines dieser Kunstwerke war besagter Apfel-Zimtkuchen.

Die Gruppe stand nun vor der Aufgabe, das Unsagbare (das nur die Kunst vermitteln kann) in diesem Werk zu entdecken, wofür der Kuchen natürlich von allen gegessen werden musste.

Die Erkenntnis der Gruppe kam so schnell wie überraschend: „Es ist gar kein Kuchen – es ist ein Gedicht!“

Kreativität durch Wahrnehmung

„Genau das meinen wir, wenn wir sagen: Hier kannst du was verlernen“, erklärt Thomas Preibisch, Initiator des Projekts. „Wir verlernen das Schubladendenken und ein zu vorschnelles Urteilen, indem wir versuchen, das Wesentliche wahrzunehmen.“

Einladung zum Experiment

Die Unschule für Kunst lädt jeden Donnerstag Neugierige, Kreative und „Verlernwillige“ ein, Teil dieses sozialen Kunstwerks zu werden. Gesucht werden Menschen aus allen Bereichen – von der Tänzerin bis zur Köchin, vom Dichter bis zum Fotografen.

Hintergrund für die Redaktion: Was ist die „Unschule für Kunst“?

Die „Unschule für Kunst“ in Dresden ist ein soziokulturelles Experiment und Gegenentwurf zu klassischen Bildungseinrichtungen. Hier geht es nicht um das Anhäufen von Wissen oder Noten, sondern um das bewusste „Verlernen“ von limitierenden Glaubenssätzen und Leistungsdruck. Jeden Donnerstag treffen sich Menschen unterschiedlichster Disziplinen (Tänzer, Köchinnen, Maler, Poeten), um nach der Methode des „Erweiterten Ringgesprächs“ gemeinsam kreativ zu werden. Ziel ist die Schaffung eines „sozialen Kunstwerks“, in dem der Dialog und der Prozess wichtiger sind als das perfekte Endergebnis. Das Projekt ist kostenlos und offen für alle.

Veranstaltungsdaten:

  • Wann: Immer donnerstags, 17:00 – 21:30 Uhr
  • Wo: Rudolf-Leonhard-Str. 19, 01097 Dresden
  • Eintritt: Kostenlos

Pressekontakt:

Institut für Gute Laune / Unschule für Kunst

Ansprechpartnerin: Kerstin Ingeborg

E-Mail: [Deine E-Mail-Adresse einfügen]

Web: institutfuergutelaune.de/unschule/

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